Stiftlandgau
im BSSB -
Historischer Rückblick
Im
Februar des Jahres 1925 beschlossen die bei einer Versammlung in
Wiesau zusammengekommenen Schützenmeister, Vorstände und Schützen die Gründung
des Stiftland-Grenzgaues 111.
In
dieser Gründungsversammlung wurden gewählt:
1.
Gauschützenmeister:
Georg Stiegler, Waldsassen
2.
Gauschützenmeister:
Andreas Wohlrab, Pechbrunn
Gaukassier
und Schriftführer:
Jakob Sussner, Wiesau
15
Schützengesellschaften vereinigten sich mit insgesamt 152 aktiven Schützen
zu einem neuen Gau.
Hacklstein Fuchsmühl
Hofer Fuchsmühl
Groschlattengrün
Kondrau
Konnersreuth
Mammersreuth
Parkstein
Pechbrunn
Poppenreuth
Schönhaid
Zimmerstutzen SG Waldsassen
Kgl. priv. SG Waldsassen
Eichenlaub Wiesau
Lohengrin Wiesau
Eisenbahn Wiesau
Der
neugegründete Gau schloss sich gleichzeitig dem Oberpfälzischen-Zimmerstutzen-Schützenverband
e. V. Sitz Regensburg an. Der 1. Gauschützenmeister Georg Stiegler übernahm
hier das Amt des 3. Bundes- schützenmeisters.
Im
Jahre 1934 wurde der Stiftland-Grenzgau 111 dem Reichsbund für
Leibeserziehung eingegliedert. Mit Kriegsbeginn 1939 musste der Schießbetrieb
eingestellt werden.
Nach
dem 2. Weltkrieg nahm im Zeichen des allgemeinen Wiederaufbaues auch das
Vereinsleben neuen Aufschwung. Mit der Erlaubnis zum sportlichen Schießen
mit dem Luftgewehr konnte im Jahre 1949 der Schießbetrieb wieder
aufgenommen werden.
In
der ersten Gauversammlung nach dieser zwangsläufigen Ruhezeit wurden in das
Gauschützenmeisteramt gewählt:
1.
Gauschützenmeister
Georg Stiegler, Waldsassen
2.
Gauschützenmeister:
Andreas Wohlrab, Pechbrunn
Gaukassier: Hans
Dengler, Waldsassen
Gauschriftführer:
Hermann Benner Waldsassen
Auf
Beschluss der Versammlung wurde der Stiftland-Grenzgau 111 Mitglied beim
Bayerischen Sport- schützenbund e. V. München.
Die
darauf folgende Zeit brachte Dank des
beherzten Einsatzes der Gauschützenmeister, sowie
der Schützenmeister und Vereinsvorstände
neuen Elan in das Schützenwesen des Landkreises Tirschenreuth.
Im
Jahre 1952 wurde 2. Gauschützenmeister
Andreas Wohlrab in Anerkennung seiner Verdienste zum Ehrengauschützenmeister ernannt. Er verstarb1954 im Alter von 77
Jahren. Als Nachfolger wählte der Gau Josef Pfeiffer aus Pechbrunn. Johann Baptist Göhl und Oswald
Rosner, Waldsassen, übernahmen die Verwaltung der Gaukasse. Hans
Dietl und Karl Lorenz, Waldsassen, wurde das Amt der Gauschriftführer übertragen.
1953
waren von Weiden aus Bestrebungen im Gange, den Striftlandgrenzgau 111 in
den Nordgau Weiden einzugliedern. Am 13. November des gleichen Jahres wurde
eine Versammlung nach Weiden in die Max-Reger-Gaststätte einberufen, an der
Gauschützenmeister Georg Stiegler, Ludwig Thoma von Hacklstein Fuchsmühl,
Franz Härtl, Waldsassen, sowie Michael Blechschmid und Georg Stock,
Schönhaid, teilnahmen. 1. Gauschützenmeister Georg Stiegler blieb trotz
aller Bitten hart, so dass kein Zusammenschluss zustande kam.
Vielmehr
kam die Schützengesellschaft 1519 Tirschenreuth vom Nordgau zum
Stiftland-Grenzgau. Der starke Mitgliederzuwachs und das rege Vereinsleben
hatten zur Folge, dass in der nordöstlichen Oberpfalz eine statt- liche
Anzahl ansehnlicher Schießanlagen errichtet wurden. Dies ermöglichten
staatliche Zuschüsse und finanzielle Beteiligungen der Gemeinden. Allen
voran ist die großzügige Förderung durch den Landkreis Tirschenreuth zu
stellen. Anerkennung ist hierbei den Schützenschwestern und -brüdern zu
zollen, die mit größtem Einsatz, durch freiwillige Arbeitsleistungen und
sonstige Opfer zum Entstehen dieser Anlagen wesentlich beitrugen.
Mit
der Schaffung dieser äußeren Voraussetzungen für ein aktives
Vereinsgeschehen und geordneten Schieß- betrieb wuchs auch die schießsportliche
Leistung innerhalb des Gaues, die sich in den alljährlichen Meister-
schaften, Pokalschießen, Wettkämpfen und Preisschießen
abzeichnete. Als großer sportlicher Erfolg ist der Sieg der Tirschenreuther
Schützendamen als 3. Mannschaftsmeister bei der Bayer. Meisterschaft 1962
zu werten.
1956
wird Reinhold Hösl, Plößberg, mit der Armbrust Deutscher Meister. Die
sportlichen Veranstaltungen des Gaus werden mit langjähriger Erfahrung seit
1956 von Gausportleiter Franz Schnurrer Groschlattengrün, organisiert und
geleitet. Oskar Salomon, Waldsassen, übernimmt das Amt des
Gauschatzmeisters.
1965,
das Jubiläumsjahr des 40-jährigen Gaubestehens, fand mit einem großen
Jubiläumsschießen und würdigen Festveranstaltungen in Waldsassen am 17.
Juli seinen Höhepunkt.
In
Anwesenheit der Landesschützenmeister und Bezirksschützenmeister wurden
dabei die noch lebenden 12 Gründungsmitglieder besonders geehrt und zu
Gau-Ehrenmitgliedern ernannt.
Beim
Bezirksschießen 1965 in Vohenstrauß wird Marianne Sellmann aus
Tirschenreuth Bezirksschützenkönigin.
Ein
weiterer denkwürdiger Tag für den Stiftland-Grenzgau 111 und seiner
Geschichte war der 19. August 1967. Der hochverdiente Ehrengauschützenmeister
Georg Stiegler gab in Anbetracht seines Alters und seiner
angegriffenen Gesundheit das von ihm 42 Jahre betreute Amt des Gauschützenmeisters
ab. Diesem Entschluss folgte auch 2. Gauschützenmeister Josef
Pfeiffer, der für die hohe Zahl seiner Verdienste ebenfalls zum Ehren-
gauschützenmeister
ernannt wurde. In Würdigung dieser beiden Vertreter wahren Schützengeistes
wurde ihnen am 28. Oktober 1967 ein Ehrenabend in Wondreb gewidmet.
Im
selben Jahr wurden Franz Brandl, Waldsassen, zum 1. Gauschützenmeister
und Karl Schwemmer aus Pechbrunn zum 2. Gauschützenmeister gewählt
Pfingsten
1968 brachte die Kunde vom Ableben Georg Stieglers große Trauer in
den Gau. Die Verehrung der hochgeschätzten Schützenpersönlichkeit kam bei
der Beisetzung am 4. Juni nochmals zum Ausdruck. Daran nahm der ganze Gau
mit seinen 18 Vereinsfahnen teil. Der 78-jährige starb mit den Ehrenämtern
als Ehrenmitglied des Bayerischen Sportschützenbundes, Ehrenmitglied des
Bezirkes Oberpfalz im BSSB, Ehrenschützenmeister und Ehrenmitglied mehrerer
Gesellschaften im Stiftland.
Erstmals
wird mit Rudolf Köppl, Waldsassen, 1968 ein
Gaujugendsportleiter gewählt. Ingo Wittmann über- nimmt das Amt des
Gauschriftführers.
Die
Jugendförderung wird intensiviert. Die Sparkassen Waldsassen und
Tirschenreuth spenden eine Gaujugend- schützenkönigskette.
Der
Stiftland-Grenzgau 111 ernennt Landrat und MdL Otto Freundl in
Dankbarkeit für die großartige Förderung der Schützengesellschaften im
Landkreis zum Gauehrenmitglied.
Landrat
Freundl stiftet für die Junioren einen Wanderpokal. Für die Jungschützen
des Gaues gilt es den Ehren- schützenmeister-Emil-Engel-Pokal zu erringen.
Damit werden 1969 die Jugend- und Juniorenpokalschießen eingeführt.
Geschossen werden 6 Durchgänge auf verschiedenen Ständen. Bemerkenswert
ist, das es der Schützengesellschaft "Andreas Hofer" Fuchsmühl
gelang, von 1969 -1974 zweimal den Landrat-Freundl-Pokal nach
dreimaligem Gewinn in endgültigen Besitz zu bekommen. Die Kgl. priv. Schützengesellschaft
1519 Waldsassen erkämpfte sich einen Emil-Engel-Pokal. In den nächsten
Jahren folgten die Schützenvereine "Grüne Eiche" Pechbrunn und
"Concordia" Konnersreuth als Sieger.
Ehrenschützenmeister
Josef Ernstberger, Hundsbach, stiftet einen Gaukönigsehrenpreis. Diesen
nimmt die Kgl. priv. Schützengesellschaft Mitterteich nach 3-maligem
Erreichen der Gaukönigswürde in ihren Besitz.
Anlässlich
des 450-jährigen Bestehens der Kgl. priv. Schützengesellschaft 1519
Waldsassen wird 1969 ein großes Jubiläumsschießen mit dem Bezirksschießen
der Oberpfalz verbunden. Herta Rudhoff von "Andreas Hofer" Fuchsmühl
wird Bezirksjugendkönigin. Die Teilnehmerzahl beläuft sich auf 722 Schützen.
Die Stiftland-Leistungsnadel wird eingeführt und auch außerhalb des Gaues
geschossen. Die ersten Nadeln werden Ehrenbezirksschützenmeister Max Alber
bei einem Besuch in Fuchsmühl und Landrat Otto Freundl ehrenhalber
verliehen.
Albert
Wunderlich aus Waldsassen wird 1970 zum 2. Gauschützenmeister gewählt.
Im gleichen Jahr verstirbt Ehrengauschützenmeister Josef Pfeiffer im Alter
von 65 Jahren. 18 Gesellschaften nahmen an der Beisetzung in Pechbrunn
teil.
Im
Juni 1970 findet in Tirschenreuth der Bayerische Schützentag statt. Die
Organisation lag in bewährten Händen bei Ehrenschützenmeister Josef
Enders. Bezirkstage fanden 1964 in Waldsassen, 1966 in Tirschenreuth und
1971 wiederum in Waldsassen, 1976 in Fuchsmühl, von der SG "Andreas
Hofer" ausgerichtet, und 1983 in Waldsassen statt. Eine vom
Tirschenreuther Jugendsportleiter Gustav Hofmann gestiftete Ehrenscheibe
wird zu Gunsten der Jugend innerhalb des Gaues ausgeschossen und erbringt
460,00 DM. Der Gewinner, Ludwig Haubner aus Wildenau, stiftet eine weitere
Scheibe, die Gaujugendsportleiter Köppl gewinnt. Die von Rudolf Köppl
gegebene Scheibe erringt Konrad Haberkorn von "Hubertus" Wondreb.
Eine Gaujugendförderscheibe wird von jetzt an alljährlich ausgeschossen.
Das
Gaukönigsschießen 1973 in Mitterteich bringt die bisher größte
Teilnehmerzahl von 808 Schützen.
Karl
Kreger aus Matzersreuth ("Hubertus" Wondreb) erringt 1974
bei der Deutschen Meisterschaft in Hochbrück mit 374 Ringen mit Luftgewehr
den 3. Deutschen Jugendmeister.
Das
50-jährige Bestehen des Stiftland-Grenzgaues wird mit einem großen Jubiläums-
und Festschießen in Waldsassen gefeiert. Besondere Ehrungen kommen den noch
lebenden 6 Gaugründungs- und Ehrenmitgliedern zu. Es sind dies: Hans
Eckert, Wiesau, Hans Söllner und Michael Kohler, Groschlattengrün, August
Ulrich, Fuchsmühl und Hans Köstler, Pechbrunn.
Die
Generationstreue zum Schützenwesen im Stiftland dokumentiert die "Schützenfamilie
Ulrich", Fuchsmühl. Der Senior August, Mitbegründer des Gaues, sein
Sohn Hubert langjähriger Jugendleiter und amtierender Schützenkönig,
dessen Sohn Karl, der beim Gaujubiläum Gauschützenkönig wird. An
verdiente Schützenmeister und Vorstände wird eine zu diesem Jubiläum geprägte
Ehrennadel verliehen.
Zu
würdigen sind die Erfolge bei Deutschen und Bayerischen Meisterschaften des
Pistolenschützen Manfred Sellmann aus Tirschenreuth.
Zu
einer LP-Pokalrunde stiftet Landrat Franz Weigl den Pokal. Erster Sieger ist
die Kgl. priv. Schützengesellschaft Waldsassen. Mitterteich, Groschlattengrün,
Schönhaid und Wondreb sind die weiteren Gewinner der ersten Runde.
1975
nehmen am Bezirkswettkampf der Oberpfalz in der Gruppe Nord mit Königshütte,
Waldsassen, Fuchsmühl und Pechbrunn 4 Mannschaften des Gaues teil. Die
weiteren Gegner dieser Gruppe sind Mitterhöll und Roggenstein.
1976
Eugen Wameser sen., Pechbrunn, wird zum 2. Gauschützenmeister gewählt.
Bruno Salomon, Waldsassen, übernimmt das von seinem verstorbenen Vater
langjährig geführte Amt des Gauschatzmeisters. Landrat Weigl stiftet für
die LP-Pokalrunde die Pokale. Die Damenmannschaft der Kgl. priv. SG 1519
Waldsassen nimmt am RWK-Endkampf in Ingolstadt teil, wobei Karin Brandl mit
370 Ringen als bayerische Landessiegerin hervorgeht. 1. Gauschützenmeister
Franz Brandl wird vom Bundespräsident Walter Scheel die
Bundesverdienstmedaille verliehen.
In
der Bezirksliga der Oberpfalz sind mit dem Luftgewehr "Andreas
Hofer" Fuchsmühl und die Damenmannschaft Groschlattengrün sowie die
Pistolenmannschaften von Schönhaid und Waldsassen vertreten.
Die
Gauversammlung 1980 in Hundsbach ernennt verdiente frühere Schützenmeister
und Vorstände zu Ehrenmitgliedern: Ernst Pöhlmann, Groschlattengrün, Karl
Schwemmer, Pechbrunn; Emil Engel und Franz Härtl, Waldsassen, Karl Sölch,
Konnersreuth, Dr. Andreas Zehendner, Mitterteich.
Nach
der Gebietsreform sind im Landkreis Tirschenreuth neben dem
Stiftland-Grenzgau mit 21 Vereinen, dem Gau Armesberg mit 12 und dem
Steinwaldgau mit 7 Vereinen insgesamt 40 Schützenvereinigungen zu
verzeichnen. Zur eingeführten Kreismeisterschaft stiftet Landrat Weigl die
Pokale.
Karin
Brandl wird zur Gaudamenleiterin und Hubert Engelmann zum 1. Gaujugendleiter
gewählt. Der langjährige 1. Gaujugendleiter Rudolf Köppl übernimmt das
Amt des 2. Gaujugendleiters. Landrat Franz Weigl und 1. Bezirksschützenmeister
Josef Peintinger werden bei der Gauversammlung 1981 in Mähring mit der
Stiftland- Ehrennadel geehrt. 1. Gausportleiter Franz Schnurrer scheidet nach
26-jähriger erfolgreicher Tätigkeit 1982 aus dem Amt und wird zum
Ehrengausportleiter ernannt. 1981 verleiht ihm der Deutsche Schützenbund
die "Große Verdienstmedaille am grünen Band".
Das
Amt des 1. Gausportleiters übernimmt Heinrich Schärl, Fuchsmühl, zum 2.
Gausportleiter wird Josef Wittmann aus Wildenau gewählt. Bundespräsident
Karl Carstens verleiht 1982 Ehrengausportleiter Franz Schnurrer die
Bundesverdienstmedaille, die Landrat Weigl in Anwesenheit von 1. Bgm. Malzer,
Pechbrunn und 1. GSM Brandl überreicht. Meisterleistungen erbringen die
Fuchsmühler Nachwuchsschützen. Günter Hösl wird in der Schülerklasse
mit LG 1979 und 1980 jeweils 1. Bayerischer und 1. Deutscher Meister. 1980
in LG Dreistellung 1. Deutscher Meister.
In
der Versehrtenklasse erzielt Lothar Szieleit mit dem Luftgewehr große
Erfolge: 1970/80/81/82 1. Bayerischer Meister, 1980 3. und 1981 1.
Deutscher Meister. 1982 mit KK auf 100 m 1. Bayerischer Meister und 1.
Deutscher Meister. Ein erfreuliches Ergebnis intensiver Jugendarbeit
bei der Schützengesellschaft "Andreas Hofer" Fuchsmühl.
Im
März 1982 trauern die Schützen um ihr Ehrengaumitglied Landrat und MdL a.
D. Otto Freundl. Vielen Vereinen und Gesellschaften war er ein großartiger
Förderer.
1983
endlich erfolgt mit der Neugründung des Schützenvereins
Eichenlaub-Lohengrin Wiesau die Wieder- belebung des dortigen Schützenwesens.
Gründungsvorstand wird Horst Sandvoß.
Bei
der Gauversammlung 1985 übernimmt Eugen Wameser jun., Pechbrunn von
seinem Vater das Amt des 2. Gauschützenmeisters.
Das
60jährige Gaubestehen wird mit einem großen Jubiläumsfest und Festschießen
in Waldsassen gefeiert. Mit August Ulrich kann noch ein Gründungsmitglied
die Festlichkeiten mitfeiern. Zu neuen Ehrengaumitgliedern werden verdiente
Schützenpersönlichkeiten ernannt: Landrat Franz Weigl, Georg Bauer, Großensees,
Franz Brunner, Tirschenreuth, Gerhard Kirchner, Königshütte, Alois Kunz,
Wondreb, Hubert Ullrich, Fuchsmühl, Eugen Wameser sen. Pechbrunn.
1987
wird die Schießsportgemeinschaft Stiftland gebildet, der sich 26 Schützen
der Jugendklassen aus 6 Vereinen anschließen.
Beim
Gauschießen 1989, das erstmals nach der Errichtung des dortigen Schützenhauses
in Mähring stattfand, wurde erstmals eine Gaudamenschützenkönigin
ausgeschossen.
Im
März 1991 wird bei der Gauversammlung in Leonberg eine neue
Gauvorstandschaft gewählt. 1. Gauschützen- meister wird Ernst Neumann aus
Groschlattengrün, Bruno Rosner, Hundsbach, wird 2. Gauschützenmeister und
Dieter Kannenberg, Waldsassen, tritt die Nachfolge von Ingo Wittmann an, der
nach 25 Jahren das Amt des Gauschriftführers abgibt. Mit Elfriede Kamm wird
nach langer Zeit wieder eine Gau-Damenleiterin gewählt.
Franz
Brand wird zum Ehren-Gauschützenmeister ernannt. Er leitete 24 Jahre den
Gau als 1. Gauschützen- meister. Franz Giehl, Hundsbach, Fritz Eiser, Königshütte
und Alfons Schmid, Pechbrunn werden Gau- Ehrenmitglieder. Christa Bruischütz,
Wildenau, belegt mit 188 Ringen in der Schülerklasse bei den Deutschen
Meisterschaften den 7. Platz.
Die
Schießanlagen bei Andreas Hofer Fuchsmühl und der Kgl. priv. Schützengesellschaft
Waldsassen sind fertig gestellt und erhalten die kirchliche Weihe.
Bruno
Rosner übernimmt die Leitung der SG Stiftland.
Der
Gau hat zurzeit rund 2750 Mitglieder.
Carsten
Haubner wird 1992 beim Sportschießen für Körperbehinderte in der
Disziplin LG mit 380 Ringen Bayerischer Meister.
Der
Stiftland-Grenzgau setzt das EDV-Programm BSSB 2000 ein; 10 Vereine schließen
sich im November an.
Am
30. 12. 1992 wird Ehren-Gauschützenmeiter Franz Brandl die Ehrenurkunde des
Landkeises Tirschrenreuth für besondere Verdienste im Sport von Landrat
Karl Haberkorn überreicht.
1993
können die neuen Schießstände in Schönhaid und Großensees eingeweiht
werden. Wildenau erweitert seine Schießanlage.
Erika
Rosner, Hundsbach, wird beim Bezirksschützentag in Breitenbrunn
Vize-Bezirkskönigin. Peter Hofmann, Konnersreuth, und Markus Haberkorn, Großensees,
werden in ihren Klassen jeweils 3. Bezirkskönig.
Die
Mitgliederzahl übersteigt mit 3193 Schützen erstmals die 3000er Marke.
Im
Zuge der Umstellung der Mitgliederverwaltung auf EDV erhält der Gau die
Bezeichnung "Stiftlandgau im BSSB“.
Landrat
Karl Haberkorn ruft die Landkreismeisterschaft wieder ins Leben. Rund 400
Schützen aus den Gauen Armesberg, dem Steinwaldgau (beide OSB) und dem
Stiftlandgau (BSSB) nehmen daran teil.
Im
März 1994 wird Michael Greger zum 3. Gausportleiter gewählt. Robert
Meißner, Tischenreuth, löst Hubert Engelmann nach 12-jähriger Tätigkeit
als Gaujugendleiter ab. Rudolf Köppl tritt ebenfalls zurück und Karl
Greger, Schönhaid, wird für ihn 2. Gaujugendleiter.
Am
25. Juni 1994 wird auf der Schießanlage von Andreas Hofer Fuchsmühl die
WM-Ausscheidung ausgetragen. Schützen wie Johann Riederer, Sonja
Pfeilschifter, Petra Witzl (Horneber) und Silvia Sperber (Seiderer)
konnten an den Schießständen bewundert werden.
Ab
Januar 1995 wurde im Bezirk eine Aktion für einen Übertritt zum OSB
gestartet. Die Gauvorstandschaft distanzierte sich geschlossen von dieser Maßnahme,
die letztendlich 1996 scheiterte.
Die
Luftgewehrmannschaft des Schützenvereins 1861 Wildenau steigt in die
Landesliga auf und ist somit die erste Mannschaft aus dem Stiftlandgau, die
in dieser höchsten Wettkampfklasse startet.
Herbert
Beer, Pechbrunn, wird zum Ehren-Gaumitglied ernannt.
Beim
Bezirksschützentag 1996 in Weiden wird mit Hans Haberkorn aus
Tirschenreuth zum ersten Mal ein Mitglied des Stiftlandgaues zum 1.
Bezirksschützenmeister gewählt.
Herbert
Herold, Schönhaid, wird Gau-Ehrenmitglied.
Am
21. August erreicht uns die Nachricht vom Ableben des Gauehrenmitgliedes
Landrat a. D. Franz Weigl.
Thorsten
Brunhofer, Eichenlaub-Lohengrin Wiesau, wird Deutscher Meister im Wettbewerb
Luftpistole Schülerklasse. Die Mannschaft von Wiesau mit Thorsten Brunhofer,
Tobias Dietz und Jens Frank wird Vize-Meister.
Reinhold
Hösl, SG Plößberg, wird von Staatsminister Hans Zehetmair für besondere
Verdienste im Sport ausgezeichnet.
Bei
den Neuwahlen 1997 wird das Gauschützenmeisteramt in allen
Positionen bestätigt. Günther Hößl löst Josef Wittmann als 2.
Gausportleiter ab.
Josef
Reiter, Schützengesellschaft 1549 Tirschenreuth wird zum neuen
Gau-Ehrenmitglied ernannt.
Ein
weiterer Höhepunkt im Schützenjahr 1997 war der Bezirksschützentag in
Tirschenreuth ab dem sich zum Kirchenzug sehr viele Fahnenabordnungen aus
dem gesamten Schützen-Bezirk Oberpfalz eingefunden hatten.
Ein
herausragendes Ereignis in sportlicher Hinsicht war der 1. Platz bei der
Bayerischen Meisterschaft von Josef Bruischütz mit dem Luftgewehr in der
Altersklasse mit 393 Ringen. Bei der Deutschen Meisterschaft belegte er dann
noch den 3. Platz.
Für
die Luftpistolen-Schützen wird beim Gauschießen 1998 eine Gau-Königskette
bereitgestellt. Sie sind demnach den Luftgewehrschützen gleichgestellt.
Der
Schützenverein “Lindenzweig” Großensees feiert sein 90-jähriges
Vereinsjubiläum. Eine besondere Ehrung kann an Max Dietz von der SG
“Concordia” Konnersreuth vergeben werden. Er hält seit 75 Jahren dem
Verein die Treue und ist auch 75 Jahre Mitglied im BSSB - ein wohl seltenes
Jubiläum.
Sylvan
Zölch von “Grünthal” Liebenstein und Lorenz Kraus von “Tell”
Hundsbach werden auf einstimmiges Votum der Gauversammlung zu
Gauehrenmitgliedern ernannt. Eine Besondere Ehrung wird dem Ehren-Gauschützenmeister
und Bezirks-Ehrenmitglied Franz Brandl, Kgl. priv. Schützengesellschaft
1519 Waldsassen, zuteil. Ihm wird das Protektoratsabzeichen in Gold
verliehen.
Im
Jahr 1999 kann die Schützengesellschaft 1549 Tirschenreuth auf ihr
450-jähriges Bestehen zurückblicken. Die Zimmerstutzenschützengesellschaft
“Eichenlaub” Königshütte wird 100 Jahre alt.
Das
Jahr 2000 ist für den Stiftlandgau ein Jubiläumsjahr - er wird 75
Jahre alt. Mit einem Gottesdienst in der Basilika Waldsassen und einem
Ehrenabend feiern die Vereine mit zahlreichen Ehrengästen dieses Fest. .
Reinhold
Hösl wird für seine nun schon 45 Jahre andauernde Tätigkeit als 1. Schützenmeister
der Schützengesellschaft “1920” Plößberg zum Gauehrenmitglied
ernannt.
Nachdem
Gauschützenmeister Ernst Neumann zum Bürgermeister seiner Heimatgemeinde
Pechbrunn gewählt wurde, musste eine neue Gauvorstandschaft gebildet
werden. Mit Bruno Rosner aus Hundsbach als 1. Gauschützenmeister und
Elfriede Kamm aus Königshütte als 2. Gauschützenmeisterin werden Margit
Hart, Konnersreuth, zur Gau-Damenleiterin und Manfred Zölch, Wondreb, zum
neuen Gaujugendleiter gewählt. Bruno Salomon als Gauschatzmeister und
Dieter Kannenberg als Gauschriftführer, beide aus Waldsassen, werden in
ihren Ämtern bestätigt. Ebenso aus Fuchsmühl Heinrich Schärl als 1.
Gausportleiter und Günther Hößl als 2. Gausportleiter.
2001
kann der Schützenverein “Hubertus” Wondreb seine neu erbaute Schießanlage
einweihen. Bruno Salomon kann auf 25 Jahre Tätigkeit als Gauschatzmeister
zurückblicken. Er hatte dieses Amt übergangslos von seinem Vater übernommen.
Die Schützengesellschaft Hackelstein Fuchsmühl konnte das 75-jährige Gründungjubiläum
feiern.
Auf
Antrag des Gauschützenmeisteramtes konnte Landrat Karl Haberkorn für seine
Förderung des Schützenwesens im Stiftlandgau nach einmütiger Zustimmung
der Gauversammlung die Ernennung zum Gau-Ehrenmitglied entgegen nehmen.
Als
einen Höhepunkt im Jahr 2002 konnte das 50. Gaukönigschießen in Mähring
betrachtet werden, bei dem der Stiftlandgau erstmals selbst als Veranstalter
fungierte. Die Schützengesellschaft Edelweiß Schwarzenbach feierte ihr
100-jähriges Jubiläum mit der Proklamation der Gauschützenkönige.
Dem
Antrag der Kgl. priv. Schützengesellschaft 1519 Waldsassen, ihren Ehrenschützenmeister
Manfred Spitzl für sein jahrzehntelanges Wirken ihn zum Gauehrenmitglied zu
ernennen wurde von der Gauversammlung einstimmig entsprochen.
Christian
Bauer von der SG Großensees konnte beim Bezirkskönigschießen in Neustadt
a. d. Waldnaab die Würde des Bezirk-Jugendkönigs mit dem Luftgewehr
erringen.
Das
Jahr 2003 brachte wieder einen Umbruch an der Spitze der
Gauvorstandschaft. Nach nur 3 Jahren als 1. Gauschützenmeisters gibt Bruno
Rosner das Amt wieder ab. Von der Gauversammlung wurde der bisherige
Gau-Jugendleiter Manfred Zölch einstimmig zum neuen 1. Gauschützenmeister
gewählt. Neuer Gau-Jugendleiter wurde Dieter Beer von „Linda“ Mähring.
Josef
Zintl konnte für sein jahrelanges Wirken als 2. Schützenmeister der Kgl.
priv. Schützengesellschaft Mitterteich auf einstimmigen Beschluss der
Gauversammlung die Urkunde zur Ernennung zum neuen Gau-Ehrenmitglied in
Empfang nehmen.
Das
von der damaligen Gau-Damenleiterin Elfriede Kamm ins Leben gerufene
Muttertag-Schießen konnte auf ein 10-jähriges Bestehen zurückblicken. 75
Damen aus 13 Vereinen hatten am Schießen teilgenommen.
Ein
trauriger Anlass war am 23. September 2003 die Beerdigung des langjährigen
Gauehrenmitgliedes Eugen Wameser.
Im
März 2004 begrüßte der Stiftlandgau die Schützen aus dem Bezirk
Oberpfalz beim Bezirksschützentag in Mitterteich. Dabei konnte auch Bettina
Gmeiner von Fortuna Schönhaid ihren Titel als Bezirkskönigin LP
verteidigen. Als einziger Gau im Schützenbezirk Oberpfalz hatte der
Stiftlandgau keine Verluste an Mitgliedern zu verzeichnen.
Bei
der Gauversammlung 2005 wurde Horst Scholz, langjähriger Vorstand
des Schützenvereins „Linda“ Mähring und wesentlich am Aufbau deren
Schießanlage beteiligt, auf einstimmiges Votum der Generalversammlung zum
Gau-Ehrenmitglied ernannt und durfte aus der Hand von Gauschützenmeister
Manfred Zölch die Ernennungsurkunde entgegen nehmen.
Beim
Gaukönigschießen musste der Stiftlandgau selbst wieder als Veranstalter in
die Bresche springen. Der Schützenverein „Grüne Eiche“ Pechbrunn
stellte dazu seine Schießanlage zur Verfügung.
Mit
großer Einmütigkeit wurde im Stiftlandgau im Frühjahr 2006 dem
Kauf der Olympia-Schießanlage in München-Hochbrück durch die Bayerischen
Schützen zugestimmt. Die Vereine übernahmen dazu einen Großteil der
Kosten. Bei der Wahl des Gauschützenmeisteramtes löste Martin Dietz von
"Concordia" Konnersreuth, Elfriede Kamm als 2. Gauschützenmeister
ab. Diese wiederum übernahm von Heinrich Schärl das Amt des
Gausportleiters. Heinrich Schärl konnte daraufhin für seine 25-jährige
ehrenamtliche Tätigkeit die Ernennung zum Ehren-Gausportleiter
entgegennehmen. Der langjährige Schützenmeister Josef Seitz vom Schützenverein
"Edelweiß" Schwarzenbach, wurde für die Verdienste um seinen
Verein auf einstimmigen Beschluss der Gauversammlung zum Gau-Ehrenmitglied
ernannt.
Beim
Bezirksschützentag in Lappersdorf trat 1. Bezirksschützenmeister Hans
Haberkorn nicht mehr zur Wahl an. Er wurde abgelöst von Roland Roith aus
dem Donaugau. Das Amt 2. Bezirksschützenmeisters bekleidet nun Dieter
Beer von "Linda Mähring". Weiter aus dem Stiftlandgau im
Bezirksschützenmeisteramt vertreten sind Elfriede Kamm als 2.
Bezirksschriftführerin, Heinrich Schärl als 2. Bezirkssportleiter sowie
Cordula Beer als 1. Bezirks-Jugendschriftführerin. Der ehemalige
Bezirksschützenmeister Hans Haberkorn wurde unter stehenden Ovationen der
Bezirksversammlung in Anerkennung seiner Verdienste in den vergangenen zehn
Jahren zum neuen Ehren-Bezirksschützenmeister ernannt. Beim Bezirks-Königschießen
konnte Franz Zeitler von der SG 1549 Tirschenreuth die Würde des
Bezirks-Schützenkönigs mit dem Luftgewehr erringen.
Auch
das Jahr 2007 brachte wieder
einige Höhepunkte im Schützenleben. So konnte Hans Haberkorn bei der
Gauversammlung in Wondreb die Ernennung zum Gau-Ehrenmitglied
entgegennehmen. Die versammelten Schützen des Stiftlandgaues brachten so
ihre Anerkennung für seine Arbeit als Ausbildungsleiter und für seine
Verdienste im Schützenbezirk Oberpfalz zum Ausdruck.
Den
Glanzpunkt setzte jedoch die Weihe der neuen Gaustandarte. Bereits vor fünf
Jahren kam der Gedanke auf, eine Standarte für den Stiftlandgau
anzuschaffen. Bei einer Besprechung aller Gauvereine in Pechbrunn im Jahr
2005 wurde dann der endgültige und einstimmige Beschluss zur Anschaffung
gefasst. Entsprechend dem Entwurf von Gauschriftführer Dieter Kannenberg
konnte nun die Standarte in Auftrag gegeben werden. Nach der
Fertigstellung im April 2007 erfolgte Anfang Juni in Tirschenreuth die
"Fahnenweihe". Nach einem Kirchenzug am 3. Juni unter Beteiligung
aller Gauvereine und Vertretungen aus dem Patengau, dem Oberpfälzer Nordgau
Weiden, mit ihrer Gauschützenmeisterin Maria Wisgickl sowie weiterer
Nachbargaue erhielt die Gaustandarte durch Dekan Flierl, Tirschenreuth, bei
einem feierlichen Gottesdienst im Festzelt die kirchliche Weihe. Als
Fahnenmutter und Patin übergab Inge Schärl, Fuchsmühl, die geweihte
Standarte an den Fahnenjunker Johannes Kirchner aus Königshütte. Sie wird
nun bei allen öffentlichen Veranstaltungen, bei denen der Stiftlandgau
auftritt, eingesetzt.
Gleich
drei Jubiläen standen im Jahr 2008
an. So konnte „Hubertus“ Wondreb auf 50 Jahre zurückblicken, „Tell“
Hundsbach feierte das 85-jährige und „Ringelstein“ Ottengrün das 100-jährige
Gründungsjubiläum. Bei der Gauversammlung in Waldsassen wurde Josef Malzer
von „Eichenlaub“ Königshütte, wo er lange Jahre in der Vorstandschaft
und als Schützenmeister tätig war, zum Gauehrenmitglied ernannt. Erstmals
seit Bestehen des Stiftlandgaues nahm mit Doris Kustner, Mitterteich, eine
Schützin bei den Paralympics in Peking teil. Gauehrenmitglied Hubert
Ulrich, Fuchsmühl, wird zu Grabe getragen.
Das
Jahr 2009 brachte bei den
Neuwahlen der Gauvorstandschaft zur Gauversammlung in Leonberg eine kleine
Änderung. Margit Hart, Konnersreuth, übergibt nach neun Jahren
erfolgreicher Damenarbeit das Amt der Gau-Damenleiterin an Angela Petersohn,
Wildenau. Die übrigen Gauvorstandschaftsmitglieder wurden in ihren Ämtern
bestätigt. Leider konnte für den ausscheidenden Jugendleiter Dieter Beer
kein Nachfolger gefunden werden. Somit wird dieses Amt vorerst vom 2.
Gaujugendleiter betreut. Rudolf Köppl, Waldsassen - er war der erste
Gau-Jugendleiter im Stiftlandgau - wird auf einstimmigen Beschluss der
Gauversammlung zum neuen Gau-Ehrenmitglied ernannt.
Beim
57. Gauköngischießen in Waldsassen konnte erstmalig in der Geschichte des
Stiftlandgaues mit Yvonne und Joachim Bauer, „Heimat“ Griesbach, ein
Ehepaar die Königswürden als Gaudamenkönigin und Gauschützenkönig
erringen.
Ein
trauriger Anlass war am 17. 07. 2009 die Beerdigung des langjährigen
Gauehrenmitgliedes Georg Bauer, Großensees.
********************************************************************************
Dieser
Rückblick kann selbstverständlich nicht vollständig sein. Viele großartige
Leistungen der Vereine und Gesellschaften sowie eindrucksvolle
Festlichkeiten wären noch zu nennen. Dazu zählen auch respektable
Leistungen unserer Sportschützen bei Bezirks-, Bayerischen und Deutschen
Meisterschaften.
Allein
schon die nahezu 100 teilnehmenden Mannschaften bei den Rundenwettkämpfen
und rund 700 Teilnehmer bei der Gaumeisterschaft sprechen für sich.
Die
seit 1969 laufenden alljährlichen Pokalschießen der Jugendklassen dürften
schon mit der Zahl der Teilnehmer als auch hervorragender Ergebnisse der schönste
Lohn aller Opfer und Mühen der Verantwortlichen sein.
Nicht
zu vergessen sei auch das harmonische gesellige Zusammenwirken innerhalb des
Gaues. Hier ist als alljährlicher Höhepunkt der Gauschützenball,
eingeführt auf Initiative des Schützenvereins "Grüne
Eiche" Pechbrunn, herauszustellen.
Allen
Schützenschwestern und Schützenbrüdern und unseren Förderern sei
herzlichst gedankt.
Die
Chronisten:
Franz
Brandl - Ernst Neumann - Dieter Kannenberg
©
Dieter Kannenberg, GSF